Nennt mich Erbsenzähler, aber das bloße Überfliegen der ”100 Dinge, die Sie über Schalke wissen sollten“, mit der die WAZ-Mediengruppe, im Internet besser als derwesten.de bekannt, sich langsam aber sicher aufs Derby vorbereiten zu scheint, hat meine Zehennägel sich spontan kräuseln lassen. Gleiches gibt es auch über die Schwattgelben aus der Wellblechhütte, aber das interessiert, wenn überhaupt, nur am alleräußersten Rande.
Obwohl der Schalkeredakteur(?) sogar noch vier Tage länger Zeit gehabt zu haben scheint als der schwattgelbe Kollege, sind diese “100 Dinge” derartig lieblos zusammengeschrieben, dass sie noch nicht mal stimmen:
Hinterhof ist relativ. Die Siedlung, in der die Bengel gewohnt haben sollen, die auf die sensationelle Idee kamen den geilsten Club der Welt zu gründen, liegt rd. einen Kilometer Luftlinie westlich des Schalker Markts.
Das hat der Rudi mal behauptet. Dennoch gibt es in Gelsenkirchen weitaus größere Arbeitgeber. Spontan fallen mir BP, mit knapp 2000 Arbeitnehmern, und die St. Augustinus GmbH (Marienhospital) ein, bei der die Zahl der Arbeitnehmer sogar noch über der von BP liegen dürfte.
Ernst Kuzorra beendete seine Karriere offiziell 1948. Das Abschiedspiel gegen Athletico Mineiro für ihn und seinen Schwager fand erst am 12.11.1950 statt.
Eigentlich richtig, da er am 16. Oktober 1905 geboren wurde, allerdings wäre er in Bezug auf die obige Aussage zur Zeit seines Karriereendes erst 44 Jahre alt gewesen.
Wenn Ernst Kuzorra seine Karriere mit 45 Jahren beendet hat, kann Klaus Fichtel mit 43 Jahren kaum der älteste Schalke-Spieler gewesen sein.
Vielleicht war der Gerald der einzigartigste, aber nicht der einzige und schon gar nicht der “einzigste“!
Der erste Schalker, der während eines WM-Finales auf dem Platz stand, war Wim Suurbier. Der Niederländer wurde 1978 im WM-Finale gegen Argentinien in der 59. Minute für Wim Jansen eingewechselt.
Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
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